Zur Person

Psychosynthese

Die Ansätze der Psychosynthese sind ursprünglich aus der Tradition der Tiefenpsychologie hervorgegangen. Ihr Begründer Roberto Assagioli (1888 - 1974) stellte fest, dass der Mensch seelisch leidet, wenn er sein inneres Gleichgewicht verliert und den Sinn des eigenen Lebens nicht kennt.

Die Psychosynthese bietet daher eine Vielzahl an kreativen Methoden und pragmatischen Techniken, den Weg des Menschen mit seinen Schwierigkeiten als Wachstums- und Reifungsprozess zu begleiten. Auf der psychischen Ebene unterstützt sie in einer äußerst respekt- und liebevollen Art, die inneren Strukturen zu erkennen und diese so zu entwickeln, dass der Mensch in der realen Welt leichter bestehen kann. Auf einer geistigen Ebene, die über die reale Person hinausgeht, gibt sie Geleit bei der Suche nach dem eigenen Sinn und ermöglicht Einblicke in die Bereiche voller Geheimnisse und Wunder, die über das Alltagsbewußtsein hinausgehen (z. B. innere Orientierung, Inspiration, höhere Eingebung).

Psychosynthese findet Anwendung in vielen Bereichen menschlicher Entfaltung wie z. B. der Pädagogik, Psychologie, Psychosomatik, Heilkunde, zunehmend in der Erwachsenenbildung und beim Coaching von Führungskräften.

 

Weiterführende Literatur

  • Roberto Assagioli, Psychosynthese - Psychosynthese und transpersonale Entwicklung, Junfermann Verlag, Paderborn, 1992, ISBN 3-87387-067-3
  • Piero Ferucci, Werde was Du bist - Selbstverwirklichung durch Psychosynthese, Rohwohlt Taschenbuch Verlag GmbH, 1986, ISBN 3-499-17980-6

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